Wanderwege

Rundwanderweg MD 2 (Marienrachdorf)   -  9,0 km

Wie folgt im Uhrzeigersinn beschrieben:
Wir parken unser Fahrzeug hinter dem „WESTERWÄLDER BACKHAUS“, unweit der Kirche, auf dem Dorfplatz in Marienrachdorf. Ausgerüstet mit gutem Schuhwerk, bei Nässe mindestens halbhohem, verlassen wir Marienrachdorf in westlicher Richtung durch Haupt- und Schulstraße. Wir passieren die „PFERDEPENSION WEIHERHOF“ und eine neu angelegte Allee, die in den letzten Jahren für die Neugeborenen des Dorfes gepflanzt wurde.

Nach 800 m treffen wir an der Waldecke auf die erste Bank, dahinter eine Eiche und schauen zum ersten Mal auf Dorf und Kirche. Wir biegen nach rechts ab, um gleich nach 200 m an der nächsten Bank (Schranke) wieder nach links in den Wald einzuschwenken. Nach weiteren 300 m wenden wir uns erneut nach rechts, kommen an einigen Fichten vorbei, die „WIEBKE“ übrig gelassen hat, um dann zwischen Jungwald (rechts) und Verbuschung (links) nach knapp 500 m die Waldecke zu erreichen. Wir gehen am Waldrand nach links weiter, aber nur 100 m. An einer Birkengruppe finden wir rechts den – nicht immer gut erkennbaren – Weg über freies Feld, der rechter Hand von einem kleinen Graben zeitweilig begleitet wird ( 500 m ). Er führt geradewegs auf die Straße MARIENRACHDORF – MARIENHAUSEN zu; von letzterem sehen wir links die ersten Häuser. Unmittelbar vor der Straße überqueren wir ein namenloses Bächlein, das – aus ehemaligen Quarzitgruben kommend – dem HOLZBACH Wasser zuführt.

Wir überqueren die Straße (Verkehr !), wenden uns nach rechts, gehen nur 150 m die Straße entlang, um dann links den Feldweg zu nehmen. Dieser führt direkt auf eine ehemalige Quarzitgrube zu, die heute ein idyllischer Fischteich des ASV Marienrachdorf, der „HUBERTUSWEIHER“, ist. Hütte und Bänke laden zum Verweilen und zum Imbiss ein. An einer Schranke vorbei folgen wir gut 500 m dem Weg, der sich unweit des Waldrandes nach Südosten schlängelt. An der nächsten Schranke haben wir einen schönen Ausblick auf Ort und Westerwald und folgen dem Weg nach links. Rechts sehen wir ein altes Umspann-Häuschen, das in der Vergangenheit die Quarzitgruben mit Elektrizität versorgte.

Nach 150 m erreichen wir eine alte Feldbahn-Lokomotive mit vier Loren und folgen dem Weg nach rechts. Links unten sehen wir den größten Teich im Raum Marienrachdorf , der aus dem Quarzitabbau entstanden ist. Wir wandern 1 km immer geradeaus, überqueren zwei Wegekreuzungen um am Feldkreuz kurz danach den Blick auf Ort und Landschaft zu genießen. 50 m nach dem rechts abgehenden Weg, genau auf der Brücke über den SEMMELWIESENBACH, wenden wir uns 45 ° nach links und wandern 400 m in den Wald, um am Querweg rechts abzubiegen. Nach ca. 500 m überqueren wir die Bahnbrücke über die Trasse SELTERS – DIERDORF.
250 m nach der Bahnbrücke stoßen wir auf den Wirtschaftsweg (asphaltiert) GODDERT – MARIENRACHDORF, folgen diesem nach rechts und am Waldrand nach links. Rechts vor uns sehen wir Marienrachdorf und seinen ehemaligen Bahnhof, wo sich heute die „BURG HOLENFELD“ (Western-Look) befindet. Wir folgen dem Waldrand, kommen am neu mit Kunstrasen angelegten SPORTPLATZ, dem SPORTLERHEIM des SV Marienrachdorf und der attraktiven GRILLHÜTTE vorbei ( 500 m ).

Dann überqueren wir die Straße SESSENHAUSEN – MARIENRACHDORF
(Vorsicht !) und finden am FELDKREUZ (1953) den Waldpfad mit dem KREUZWEG, der zur MARIENKAPELLE führt. Sie lädt zum Verweilen und zur Stille ein. Wir folgen dem Pfad weiter bis er auf den Wirtschaftsweg Marienrachdorf L 267, dem ehem. „Sessenhäuser Kirchweg“, stößt (1000 m), folgen diesem nach rechts, aber nur 100 m. Wir biegen links in den Waldweg ab und finden einen alten Waldbestand mit Buchen, Eichen, Fichten und Lärchen, die zwischen 100 und 140 Jahre alt sind. Nach 500 m biegen wir wieder nach rechts ein und finden am Waldrand einen ca. 100jährigen Ahorn (300 m). Erneut wenden wir uns nach rechts und passieren eine ca. 70jährige Wildkirsche. Vom Ahorn bis zum „Kirchweg“ gehen wir weitere 500 m und stoßen, links einschwenkend, sofort wieder auf den „SEMMELWIESENBACH“. Nach weiteren 600 m erreichen wir unseren Startpunkt, den Dorfplatz.